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"Stadtbäume Berlin": die Hauptstadt soll grüner werden

Der Bestand an Straßenbäumen bereitet den Berliner Bezirksämtern aktuell große Sorgen. Der Grund: Die Bäume erreichen allmählich ihre Altersgrenze und werden morsch sowie von Schädlingen bedroht. Trotz sorgfältiger und regelmäßiger Kontrollen lässt es sich nicht verhindern, dass regelmäßig Bäume scheinbar aus heiterem Himmel umstürzen. So sind beispielsweise Anfang April in Steglitz und Treptow umgestürzt und haben parkende Autos beschädigt.

40 Prozent der Bäume sind geschädigt

Bei etwa 40 Prozent der rund 440.000 Berliner Straßenbäume sind Schäden ersichtlich. Diese zeigen sich unter anderem in den Baumkronen. Wegen der höheren Belastungen, etwa durch die Schadstoffe der vorüber fahrenden Autos, haben die Berliner Straßenbäume eine Lebenserwartung von etwa 70 Jahren. Viele der Bäume, die vorwiegend in den ersten Nachkriegsjahren gepflanzt wurden, haben mittlerweile ihre natürliche Altersgrenze erreicht und müssten ersetzt werden. Doch die Bezirksämter haben schon seit einigen Jahren das Problem, dass sie nicht genügend Ersatz für die Bäume, die ersetzt werden müssten, beschaffen können.

Mit Spenden neue Bäume pflanzen

Mit der Kampagne "Stadtbäume für Berlin" will der Berliner Senat durch Spenden von Unternehmen und Privatleuten bis 2017 etwa 10.000 neue Bäume pflanzen. Die Allianz Umweltstiftung ist bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und hat nahe des Haupteinganges zur Internationalen Gartenausstellung in Berlin-Marzahn zehn Rot-Ahorne gepflanzt.

Wer einen Baum für Berlin spenden möchte, kann sich ab Mai auf der Homepage www.berlin.de/stadtbaum darüber informieren, wo es ab Herbst möglich ist, dass Bäume gepflanzt werden. Ab einem Spendenbetrag von 500 Euro können sich die Spender den Platz, an dem "ihr" Baum stehen soll, aussuchen.

Allerdings steht in den Sternen, wie die neuen Bäume nach den ersten drei Jahren - für diesen Zeitraum hat der Senat Mittel freigegeben - gepflegt werden sollen. Denn für die Pflege bleiben die Bezirksämter zuständig, deren Budget allerdings nur für Kontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheit ausreicht. Geld für Pflege ist in den aktuellen Haushalten nicht vorgesehen.

April 2014

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