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Die Spuren des Mauerfalls in Berlin

Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert auf den ersten Blick scheinbar nichts mehr an die einstige Teilung der Stadt. Jedoch wird die einstige Grenzlinie zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der einstigen DDR noch lange Spuren im Gesicht der Stadt zurücklassen - und sei es nur in Form der neuen Nutzung des einstigen Grenzstreifens. Denn Das einstige Niemandsland wird mittlerweile mit vielfältigen Konzepten genutzt. An folgenden Orten macht sich die neue Nutzung des einstigen Grenzstreifens besonders eindrucksvoll bemerkbar:

Am Spreeufer

Besonders bunt zeigt sich die Nutzung des einstigen Grenzstreifens nach dem Mauerfall an den Ufern der Spree zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Hier verlief einst die Grenze zwischen den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain. Das östliche Ufer, wo schon kurz nach dem Mauerfall die East Side Gallery entstand, war zu DDR-Zeiten ein absolutes Sperrgebiet. Hier entstand ein 1.300 Meter langes Kunstobjekt, das von mehr als 100 internationalen Künstlern gestaltet worden war. In der Folge wurde zwischen Spree und East Side Gallery ein Park am Ufer angelegt, der heute als Konzertbühne genutzt wird.

Ein Kreativdorf entstand

Kurz nach dem Mauerfall war beidseits der Spree eine vielfältige Clubszene entstanden. Derzeit entsteht auf dem Gelände des einstigen Todesstreifens das Projekt Holzmarkt. Hier sollen Kultur, Natur und Wirtschaft zusammenwachsen. Entstehen sollen neben einem Märchenpark und einem kreativen Dorf auch das Eckwerk als Labor für junge Technologie-Unternehmen, die nachhaltig arbeiten wollen, entstehen.

Der Potsdamer Platz

Am drastischsten dürfte sich jedoch der Potsdamer Platz entwickelt haben, wo der Todesstreifen einst eine Breite von 500 Metern erreicht hatte. Während der Potsdamer Platz nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend eine riesige Brachfläche darstellte, entstand hier nach dem Mauerfall die größte Baustelle in Europa. Hier erhielten zahlreiche Einrichtungen ihren Sitz, die dem Platz seinen einstigen Glanz zurückgeben. Während der Berlinale wird der Potsdamer Platz gar zum schillernden Aushängeschild der Bundeshauptstadt.

Mai 2015

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