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Kultur im Branitzer Park erleben

Der Branitzer Park wurde von Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltet und gilt als wichtigste der Cottbuser Parkanlagen. Sowohl Schloss Branitz als auch der Branitzer Park werden regelmäßig zum Schauplatz kultureller Veranstaltungen und sind auch ein wichtiger Veranstaltungsort für das Netzwerk Kulturland Brandenburg. Diese Einrichtung nutzt den Branitzer Park beispielsweise als Veranstaltungsort für das Themenjahr "Gestalten - nutzen - bewahren". Dabei werden im Rahmen von über 200 Aktionen verschiedene Landschaften, die sich in ganz Brandenburg im Wandel befinden, vorgestellt. Im Branitzer Park werden unter anderem künstlerische Arbeiten gezeigt, die sich mit dem Fürsten Pickler und dessen Frau, Lucie von Hardenberg, beschäftigen.

So ist der Branitzer Park entstanden

Bekannt ist das Branitzer Schloss, welches im Zentrum des Branitzer Parks errichtet wurde, als Alterssitz des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Als Wahrzeichen des Branitzer Parks gelten die beiden Erdpyramiden, von welchen eine als letzte Ruhestätte des Fürsten dient.

Die Grafen Pückler erhielten die Herrschaft Branitz anno 1696, jedoch zogen sie 1785 nach Muskau um. Hermann Pückler-Muskau kehrte nach Branitz, das bis dahin verpachtet war, zurück, weil er wegen einer finanziellen Notlage Schloss Muskau und den zugehörigen Park verkaufen musste. Am neuen Wohnort begann der Fürst damit, einen Landschaftspark nach dem Vorbild englischer Parks anzulegen. Zu seinen Lebzeiten wurden der Innenpark sowie der sogenannte Pleasureground und die Ebene mit den beiden Pyramiden fertiggestellt. Weitere Arbeiten erfolgten unter seinem Nachfolger, Heinrich Graf von Pückler.

Weil die Fürsten nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet wurden, blieben nur Schloss, Innenpark und Pleasureground im originalen Zustand erhalten. Die kommunale Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ist seit 1995 für die Verwaltung dieser Ländereien verantwortlich und konnte auch Teile der Anlage, die in zuvor in volkseigene Betriebe überführt worden waren, restaurieren.

Die kulturelle Bedeutung des Branitzer Parks

Der Fürst von Pückler-Muskau gilt wegen der Gestaltung diverser Parkanlagen als herausragender Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Deshalb ist der Branitzer Park als Gartendenkmal eingestuft und soll auch in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Regelmäßig finden auf dem Areal kulturelle Veranstaltungen sowie das Gartenfestival geboten. Traditionell stellt etwa das Staatstheater Cottbus den neuen Spielplan am letzten Sonntag im August im Branitzer Park vor.

Mai 2015

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