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Der Heilige See: Ein Geheimtipp in Stadtnähe

Unweit von Berlin und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen befindet sich der Heilige See nördlich des Potsdamer Stadtzentrums. Dieser etwa 1,5 Kilometer lange See bildet mit dem Sacrower See sowie dem Groß Glienicker See eine Seenkette, die während der jüngsten Eiszeit entstanden ist. Weil der Heilige See ein nahezu einmaliges Zusammenspiel von Architektur und Gartenkunst präsentiert, wird er sowohl von Studenten der nahe gelegenen Universität als auch von Ausflugsgästen gern besucht. Allerdings ist nur ein Teil des Heiligen Sees öffentlich zugänglich. Denn beispielsweise am östlichen Ufer reichen die Gärten der umliegenden Häuser bis an den See heran.

Die Lage des Heiligen Sees

Der Heilige See liegt in Potsdam direkt zwischen der Berliner Vorstadt und dem Neuen Garten. Letzterer wurde von Friedrich Wilhelm II. ab 1787 auf einer Fläche von 102,5 Hektar angelegt. Der junge Herrscher wollte mit dem Neuen Garten nach englischem Vorbild einen Gegenentwurf zu den barocken Ziergärten schaffen, wie sie noch unter Friedrich dem Großen gebaut worden waren. Die Berliner Vorstadt hingegen steht als gesamtes Ensemble unter Denkmalschutz und wird geprägt von herrschaftliche Villen mit großzügigen Gartenanlagen.

Sehenswertes am Heiligen See

Rund um den Heiligen See erwarten die Besucher neben dem Neuen Garten noch weitere Relikte aus der Zeit Friedrich Wilhelms II. Gäste der Bundeshauptstadt können mit einem Ausflug an den Heiligen See also ohne großen Aufwand Sightseeing und Badeurlaub verbinden.

So steht das Marmorpalais, welches Friedrich Wilhelm II. ab 1787 errichten ließ, direkt am Ufer des Heiligen Sees. Errichtet wurde das Marmorpalais in frühklassizistischem Stil von den Architekten Carl von Gontard sowie Carl Gotthard Langhans, der auch das Brandenburger Tor errichtet hatte. Der König zog sich in den Marmorpalais zurück, um seine Freizeit zu genießen.

Abseits des Ufers, im nördlichen Teil des Neuen Gartens, liegt hingegen das Schloss Cecilienhof. Dabei handelt es sich um das letzte Schloss, welches der Hohenzollern-Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn und dessen Gattin im Stil eines englischen Landhauses errichten ließ.

Juni 2015

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