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Sport, Geschichte und Wirtschaft auf einen Streich: die Niederlausitzer Bergbautour

Nachdem Berlin-Besucher den Flair der Großstadt richtig genossen haben, lohnt es sich für sie durchaus, den einen oder anderen Abstecher ins Umland zu machen. Gelegenheit dazu haben sie beispielsweise auf der Niederlausitzer Bergbautour, einem 500 Kilometer langen Fernradweg. Unterwegs entdecken die Radfahrer die Braunkohlegeschichte, die in dieser Region über mehr als 150 Jahre zurück reicht. Neben Industriekultur erleben die Radfahrer auch die eindrucksvolle Landschaft der Niederlausitz, fahren durch malerische Orte und entdecken imposante Tagebauten. Wichtige Stationen auf dieser Radtour sind etwa die bekannte Tuchmacherstadt Forst, die über einen eindrucksvollen Rosengarten verfügt, der Senftenberger See, das Besucherbergwerk F60 sowie in Cottbus der Fürst-Pückler-Park.

Kulinarik in der Niederlausitz: damit der Genuss nicht zu kurz kommt

Die Radfahrer erwartet auf der Niederlausitzer Bergbautour außerdem eine kulinarische Besonderheit. Bei vielen Gastwirten entlang der Strecke erhalten sie bei zahlreichen Gastronomen den sogenannten Bergmanns Teller zum Preis von zehn Euro. Hierbei handelt es sich um ein Hauptgericht, das speziell für die Niederlausitzer Bergbautour entwickelt wurde und bei dem der Gastwirt bestimmt, was auf den Teller kommt. Weitere Spezialitäten entlang der Tour sind das „Baggersteak und Flötzsalat“ sowie die „Brückenplatte F25“. Diese wird zusammen mit einem „Kumpeltod“ serviert.

Wo startet die Niederlausitzer Bergbautour?

Um die Tour zu absolvieren fahren die Radler von Berlin aus am besten zunächst nach Cottbus, dem Zentrum der Niederlausitz. Von hier aus befahren sie anschließend größtenteils Fahrradstraßen oder asphaltierte Radwege. Weil es nur wenige Steigungen gibt, eignet sich die Tour auch für eher ungeübte Radfahrer. Markiert ist der Fernradweg mit einem roten Rekord-Teufel, der radelt.

Die Niederlausitzer

Bei der Niederlausitz handelt es sich um eine Region, die sich über das südliche Brandenburg, den Norden Sachsens und den Westen Polens erstreckt. Charakteristisch für die Niederlausitz sind die zahlreiche Flüsse, die sie durchziehen. Dazu gehören etwa Spree und Oder. Nach wie vor sind die drei Braunkohlekraftwerke die größten Arbeitgeber in der Region.

Februar 2017

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