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Das Krongut Bornstedt: ein Kleinod im Ensemble von Sanssouci

Ganz in der Nähe des Schlossparks Sanssouci befindet sich nahe der Havel mit dem Krongut Bornstedt ein ganz besonderes Kleinod, welches Teil des UNESCO-Weltkulturerbe ist und sich harmonisch in das Gesamtensemble von Schloss Sanssouci einfügt. Beim Krongut Bornstedt handelt es sich um den früheren Sommersitz des Kronprinzenpaares Friedrich Wilhelm und Victoria von Hohenzollern.

Die Geschichte des Krongutes Bornstedt

Das Bornstedter Rittergut erwarb Kurfürst Friedrich Wilhelm anno 1664. Zunächst ließ der neue Besitzer auf dem Areal eine Brauerei sowie eine Brennerei errichten, zeitweise existierte auch ein Hopfengarten. Zwischenzeitlich war das Krongut Bornstedt dem Amt Potsdam unterstellt, bevor Friedrich Wilhelm IV es zurückkaufte. Nach einem Brand wurde das Anwesen von 1846 bis 1848 in italienischem Stil komplett neu erbaut. Friedrich Wilhelm und Victoria wählten das Krongut Kornstedt 1867 als Wohnsitz.

Nachdem Prinzessin Feodora, eine Schwester der Kaiserin Auguste Victoria das Krongut Bornstedt zur lebenslangen Nutzung erhielt, entwickelte sich das Anwesen zu einem Künstlerhof, in dem Maler, Schriftsteller und literarische Zirkel ein und aus gingen. Nachdem das Ensemble zu DDR-Zeiten mit modernen Gebäuden überformt wurde, wurde es ab 1999 wieder rekonstruiert und konnte am 1. Juni 2001 seine Pforten öffnen.

Das Krongut Bornstedt heute

Mittlerweile zählt das Krongut Bornstedt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Zudem dient es als Veranstaltungsort für Events aller Art. Ganzjährig finden dort Märkte, Konzerte und Hoffeste statt. Abgerundet wird das Angebot für die Besucher von zahlreichen Hofläden, in welchen die Gäste einen Einblick in die traditionelle preußische Handwerkskunst bekommen und Souvenirs erstehen können.

Selbstverständlich kommt auch das gastronomische Angebot nicht zu kurz. So bietet das Brauhaus gutbürgerliche Küche und das „Bornstetter Büffel“, Potsdams ältestes Bier, an. Sonntags gibt es in der Weinscheune ein großes Brunchbuffet, während das Café Victoria die Gäste mit seinem romantischen Garten verzaubert. Wer geräucherte Spezialitäten mag, wird in der hauseigenen Fischerhütte fündig.

Und schließlich erwarten die Besucher im Zinnfigurenmuseum rund 20.000 Exponate. Als besonders empfehlenswert gelten außerdem die Gutsführungen, für die sich interessierte Gäste im Veranstaltungsbüro anmelden können.

Mai 2017

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