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Das Spreewaldmuseum Lehde: eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert

Einige Besonderheiten machen den komplett denkmalgeschützten Ort Lehde zu einem beliebten Ziel auch für Gäste der Bundeshauptstadt Berlin. So handelt es sich bei Lehde um ein sogenanntes Inseldorf, welches über Jahrhunderte hinweg ausschließlich auf dem Wasserweg erreichbar war. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Lage und der Tatsache, dass noch einige typische Spreewaldhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten sind, steht das komplette Dorf unter Denkmalschutz.

Die Sehenswürdigkeiten in Lehde

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lehde gehört neben dem Spreewald-Aquarium, einem Gurkenmuseum und der historischen Gaststätte Wotschofska vor allem das Spreewaldmuseum Lehde. Hierbei handelt es sich um ein Freilichtmuseum, in welchem das Leben im Spreewald des 19. Jahrhunderts anschaulich dargestellt wird.

Eröffnet wurde das Spreewaldmuseum Lehde bereits am 26. Juli 1957. 13 Jahre später wurde das Spreewaldmuseum Lehde um eine naturkundliche Abteilung erweitert. Überregional bekannt wurde diese Einrichtungen unter anderem dadurch, dass 2007 dort die Dreharbeiten zu „Frau Holle“ des Ersten Deutschen Fernsehens stattfanden.

Die Gebäude und Ausstellungen im Spreewaldmuseum Lehde

Gezeigt werden im Spreewaldmuseum Lehde vor allem die Hofarten, welche für die Region typisch sind. So wurde bereits 1957 ein sogenannter Haufenhof, der ursprünglich ohnehin in Lehde angesiedelt war, als museale Anlage saniert. Ein weiteres markantes Gebäude ist die Hof Burg, welche aus der Burger Gegend stammt. Diese Anlage besteht aus einem Doppenstubenhaus, einem Stallgaleriegebäude, einer Futtter- und Mägdekammer sowie aus einem Kahnschuppen. Aus dem Randgebiet des Spreewaldes stammt hingegen der Hof Randgebiet mit einem großen Wohnhaus, einer Stallanlage und einem kleinen Auszugshaus.

In einem der Gebäude des Spreewaldmuseums Lehde können sich die Besucher über Geschichte und Herstellungsweise der Spreewaldgurken informieren. Ausgestellt werden ferner diverse Handwerksgeräte, Töpfereierzeugnisse, Volkskunst und Porzellan. Wissenswerte Informationen zur Spreewaldfischerei sowie zu Kräutern und Heilpflanzen der Region runden das Angebot ab. Gezeigt werden aber auch die verschiedensten historischen Trachten aus der Region.

Juni 2017

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