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Das Dahme-Seenland: ein Wasserparadies vor den Toren der Bundeshauptstadt

Ein traditionelles Erholungsgebiet der Berliner befindet sich mit dem Dahme-Seenland direkt vor den Toren Berlins. Während kulturell interessierte Besucher in den Städten Groß Köris, Teupitz, Priersos, Königs Wusterhausen und Zeuthen auf ihre Kosten kommen, erwartet Naturfreunde eine ausgedehnte und urwüchsige Wasser-Landschaft mit mehr als 70 Seen, welche von Flüssen und Kanälen verbunden werden. Die Besucher haben im Dahme-Seenland also die beste Gelegenheit, zum Baden, Paddeln und Surfen.

Weitere Freizeitmöglichkeiten im Dahme-Seenland

Doch nicht nur Wassersportler kommen im Dahme-Seenland voll und ganz auf ihre Kosten. Die Region gilt auch als Paradies für Wanderer, Radfahrer und Reiter. So führen insgesamt sieben Rad- und Wanderwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden das Dahme-Seenland, beispielsweise der 66 Seen-Wanderweg, der mit einer Länge von 400 Kilometern 66 Seen miteinander verbindet und durch das gesamte Berliner Umland führt. Wer die Region nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann das umfangreiche Angebot an geführten Rad- und Wandertouren, aber auch an Landschafts- und Naturführungen wahrnehmen.

Das unbestrittene Highlight ist dabei der Naturpark Dahme-Heideseen mit seinen märkischen Wäldern und den zahlreichen Gewässern. Landschaftlich geprägt wird der Naturpark von Dünen sowie kargen Kiefernwäldern. Die Besucher haben im Naturpark auch die Gelegenheit, seltene Tiere wie den Walker, einen Blattkäfer, welcher in den lichten Kiefernwäldern und den Dünen lebt. Wer sich näher über die Kultur- und Naturgeschichte des Dahme-Seenlandes informieren möchte, sollte sich einen Besuch in der Burg Storkow nicht entgehen lassen, wo sich das Besucherzentrum des Parks befindet. Dort werden in der Erlebnisausstellung „Mensch und Natur – eine Zeitreise“ die besonderen Naturschätze der Region vorgestellt.

Von der Burg Storkow aus führt der Salzweg zu den wichtigsten Binnensalzstellen rund um den Ort. Dort steigt salzhaltiges Wasser aus tiefen Erdschichten auf, weshalb hier zahlreiche Pflanzen wachsen, die eigentlich an den Küsten der Meere beheimatet sind. Der Besuch lohnt sich vor allem im Frühling und Herbst, wenn die eindrucksvollen Vogelzüge von verschiedenen Aussichtspunkten hautnah beobachtet werden können.

Juni 2017

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