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Die Deutsche Kinemathek: eine Reise durch die Geschichte von Film und Fernsehen

Ein wahres Dorado für Filmfreunde stellt die Deutsche Kinemathek am Potsdamer Platz in Berlin dar. Hierbei handelt es sich um ein Filmarchiv, welches gegründet wurde, um den deutschen und internationalen Film zu bewahren und zu vermitteln. Deshalb wird ein Teil des Bestandes auch kontinuierlich in der ständigen Ausstellung und im Rahmen von Sonderausstellungen präsentiert.

Die Geschichte der Deutschen Kinemathek

Um die Deutsche Kinemathek, die am 1. Februar 1963 ihre Pforten öffnete, wurde zunächst im April des Vorjahres ein Verein gegründet. Der Berliner Senat hatte zuvor zwei Sammlungen angekauft, die der Verein verwalten sollte und die den Grundstock für das Archiv bildeten. Dabei handelte es sich unter anderem um die Sammlung von Gerhard Lamprecht, einem Regisseur, welche neben Filmen auch filmtechnische Apparate Dokumente und diverse Materialien beinhaltete. Schon bei der Gründung des Vereins hatte man sich zum Ziel gesetzt, ein Filmmuseum mit finanzieller Hilfe des Landes Berlin und des Bundes zu schaffen.

1971 zog die Deutsche Kinemathek in das Deutschlandhaus um, wo die Deutsche Film- und Fernsehakademie ebenfalls ihren Sitz hatte. Schenkungen, Tauschgeschäfte und Ankäufe machten es möglich, dass die Deutsche Kinemathek eine der europaweit bedeutendsten Sammlungen rund um den Film aufbauen konnte. Schließlich zog die Deutsche Kinemathek im September 2000 an den Potsdamer Platz um, wo auch das Filmmuseum eröffnet wurde.

Die Sammlungen der Deutschen Kinemathek

Insgesamt umfasst die Sammlung der Deutschen Kinemathek etwa 12.000 deutsche und ausländische Filme, wobei Stummfilme ebenso vertreten sind wie Tonfilme. Der deutliche Schwerpunkt der Sammlungen liegt in den Bereichen Dokumentar-, Experimental- und Avantgardefilme, jedoch sind auch Spiel- und Animationsfilme vertreten. Filme, die aus filmhistorischer Sicht wichtig sind, werden von den Mitarbeitern der Kinemathek zudem rekonstruiert und restauriert. Gesammelt werden aber auch Fotos, Drehbücher, Plakate, technische Geräte und anderes Material rund um den Film. Als besonderes Highlight der Sammlung gelten die Materialien zur Filmarchitektur, die der Filmwissenschaftler Rolf Giesen 1985 eingerichtet hatte. Die Sammlung wird im Rahmen einer Dauerausstellung sowie diverser Sonderausstellungen präsentiert.

Januar 2018

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