Schloss und Schlosspark Babelsberg: ein Hauch von mittelalterlicher Romantik

Insbesondere in den Sommermonaten ist das Schloss und der Schlosspark Babelsberg immer einen Besuch wert. Vom Park aus genießen die Besucher einen atemberaubenden Blick über die Havellandschaft Potsdams, während das Schloss die Besucher mit seinem mittelalterlichen Charme verzaubert.

Schloss Babelsberg: ein Märchen aus längst vergangener Zeit

Errichtet wurde Schloss Babelsberg ab 1833 unter der Federführung des Star-Architekten Karl-Friedrich Schinkel für Prinz Wilhelm, der später als Wilhelm I. zum Kaiser gekrönt wurde. Gestaltet hatte er den Bau im Stil der Neo-Romantik. Prinzessin Augusta wollte den gotischen Formenreichtum mit üppigen Dekors vervollkommnen, weshalb das Schloss nach Schinkels Tod von den Architekten Johann Heinrich und Persius Strack erweitert wurde. Nun erhielt das Schloss Babelsberg auch Erker, Türmchen und Spitzbogenfenster und kam damit der idealisierten Form des Mittelalters, die in der Romantik gepflegt wurde, sehr nahe.

Schloss Babelsberg: eine wechselvolle Geschichte

Nachdem nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Kaiserreich eine Demokratie geworden war, nahm die preußische Schlösserverwaltung Schloss Babelsberg 1928 in seine Obhut. Auch den Zweiten Weltkrieg hatte das Schloss unbeschadet überstanden, wenngleich das Mobiliar nach dem Ende des Krieges geplündert worden war.

Die neuen Machthaber in der DDR brachten im Schloss Babelsberg zunächst die Akademie der Staats- und Rechtswissenschaft unter. Später wurde hier eine Hochschule für Film und Fernsehen eingerichtet, 1970 schließlich ein Museum, das die Ur- und Frühgeschichte zum Thema hatte.

Der Park von Schloss Babelsberg

Ursprünglich hatte Peter Joseph Lenné den Park für Schloss Babelsberg geplant. Vollendet wurde die weitläufige Gartenanlage jedoch ab 1843 von Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Heute umgeben das Schloss Babelsberg üppige Gartenterrassen mit Blumenbeeten, Wasserspielen und Rosengärten. Die Anlage hat bereits seit 1960 den Status eines Gartendenkmals und wurde nach dem Berliner Mauerfall mit großem Aufwand restauriert. Seitdem ist auch der nördliche Teil, der vor dem Mauerfall durch Grenzanlagen abgetrennt war, wieder zugänglich.

Juni 2019

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