Topographie des Terrors

Die Dauerausstellung „Topographie des Terrors” informiert seit 1987 über 500.000 Besucher im Jahr über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats.

Von Frühjahr bis Herbst findet im Ausstellungsgraben die Ausstellung "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror" statt. Weiterhin wird ein Geländerundgang in 15 Stationen über die Topographei des Terrors angeboten. Zusätzlich informieren Sonderausstellungen wie "Der Prozess: Adolf Eichmann vor Gericht" und Wanderausstellungen.

Zwischen 1933 und 1945 befanden sich die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats auf dem dem heutigen Gelände der Topographie des Terrors”, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes: das Geheime Staatspolizeiamt, die Reichsführung-SS und das Reichssicherheitshauptamt.

1987 wurde das zwischenzeitlich geräumte und dann gewerblich genutzte Gebiet mit einem Ausstellungspavillion und freigelegten Gebäuderesten der Öffentlichkeit im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins zugänglich gemacht. Den Wettbewerb zum Bau eines Dokumentationszentrums und zur Gestaltung des Geländes der „Topographie des Terrors” gewannen 2006 die Architektin Ursula Wilms vom Berliner Büro Heinle, Wischer und Partner und der Aachener Landschaftsarchitekt Professor Heinz W. Hallmann, die Eröffnung des neuen Dokumentationszentrums erfolgte am 6. Mai 2010.

Zur Stiftung "Topographie des Terrors" gehört das im Sommer 2006 eröffnete Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in der Köllnischen Straße 17 in Schöneweide, gelegen auf einem Teil des heute denkmalgeschützten Geländes des letzten noch weitgehend erhaltenen ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das „GBI-Lager 75/76“ inmitten eines Wohngebietes war 3,3 Hektar groß, mit 400 militärischen und zivilen Zwangsarbeitern aus Italien und anderen Staaten belegt und bestand aus 13 steinernen Unterkunftsbarracken sowie einem zentralen Wirtschaftsgebäude. Die 2010 restaurierte Baracke 13 ist von allen Unterkunftsbaracken am besten erhalten und kann wie das restliche Gelände im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Eine Dauerausstellung „Bausteine“ informiert über die Geschichte des Lagers und wird von internationale Gastausstellungen zur NS-Zwangsarbeit und andere Begleitveranstaltungen ergänzt.

Die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Das Projekt ist finanziert mit Mitteln des Landes Berlin und der Bundesrepublik Deutschland und wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Anschrift und Kontakt

Adresse: Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Telefon: 030 254509-50
Webseite: http://www.topographie.de
e-Mail: ausstellung@topographie.de
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr, Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr), Eintritt frei, Führungen nach Vereinbarung
Hinkommen:
U-Bahnhof Potsdamer Platz oder Kochstraße
S-Bahnhof Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz

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