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Flexibel und sportlich durch Berlin

Bei der Planung einer Städtereise richtet man sich automatisch darauf ein, dass man in dieser Zeit größtenteils zu Fuß unterwegs ist und längere Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt. Für die meisten europäischen Großstädte mag dies die beste Variante sein, sich als Tourist in der Stadt zu bewegen. Nicht so jedoch in Berlin, wo sich eine weitaus angenehmere Möglichkeit bietet, in das Stadtleben einzutauchen – nämlich bequem und flexibel mit dem Fahrrad.

Berlin ist mit knapp 892 Quadratkilometern die mit Abstand flächengrößte Stadt Deutschlands, und dementsprechend weit auseinander liegen auch einzelne sehenswerte Plätze. Zu Fuß ist es da schwer, alle Sehenswürdigkeiten zu erreichen, da das schlicht und ergreifend zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Doch auch die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel kann aufgrund von Wartezeiten, überfüllten Abteilen und ungünstig gelegener Haltestellen eine zeitraubende Angelegenheit sein.

Gute Bedingungen für Radfahrer

Es ist daher für alle, die sich fit genug fühlen und sich gerne auch mal abseits der bekannten Touristenpfade bewegen, die ideale Lösung, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Einerseits gibt es vor Ort eine Vielzahl an Leihmöglichkeiten, andererseits lohnt sich aber auch das Mitbringen des eigenen Fahrrads vor allem bei mehrtägigen Aufenthalten. Nicht nur ältere Menschen sind dabei mit einem E-Bike oder Pedelec gut beraten, denn mit der technischen Unterstützung wird die Unternehmungslust nicht an der zu großen körperlichen Anstrengung scheitern.

Berlin verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Radwegen, und alle wichtigen Touristenattraktionen, aber auch kleine, sehenswerte Stellen und benachbarte Stadtteile sind unter Angabe der jeweiligen Entfernungen mit speziellen Fahrradwegweisern gekennzeichnet. So verliert man nicht so leicht die Orientierung und muss nicht an jeder Wegkreuzung den Stadtplan zu Rate ziehen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es in Berlin kaum natürliche Erhebungen gibt, wodurch man als Radfahrer relativ entspannt von A nach B kommt.

e-Bike Touren Berlin im Regierungsviertel und Reichstag
Quelle: www.e-bike-touren-berlin.de

Abseits ausgetretener Pfade

Das Fahrrad bietet neben dem flexiblen Besuch der Sehenswürdigkeiten einen weiteren Vorteil. Man kann Orte innerhalb Berlins entdecken, die abseits der üblichen Besuchsrouten liegen und die trotzdem Zeugnis über die bewegte Geschichte der Stadt ablegen. Eine Gelegenheit dafür ist zum Beispiel die Erkundung des Berliner Mauerwegs. Dieser kennzeichnet den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu Westberlin und führt mit einer Länge von knapp 160 Kilometern vollständig um das ehemalige Westberlin herum. Diese enorme Länge lädt natürlich dazu ein, Teile davon mit dem Fahrrad zu erkunden und so dieses Kapitel Berliner Geschichte hautnah zu erleben, was man mit einem anschließenden Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße abrunden kann.

Doch man kann den Aufenthalt in der Hauptstadt auch zur Entspannung vom anstrengenden Alltag nutzen. Ganz Berlin ist von zahlreichen Gewässern durchzogen, die größten und bekanntesten unter ihnen sind Spree und Havel sowie Wann- und Müggelsee, an deren Ufern man während einer gemütlichen Radtour von der Hektik der Stadt abschalten und die schöne, abwechslungsreiche Wasserlandschaft genießen kann.

November 2013

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