Die Prinzessinnengärten: aus einer Brachfläche wird ein blühendes Paradies

Die Prinzessinnengärten im Bezirk Kreuzberg dürften wohl das bekannteste Urban Gardening Projekt in der Bundeshauptstadt sein. Sechs Jahrzehnte lang wurde die Fläche am Moritzplatz mit einer Fläche von 6.000 Quadratmetern nicht genutzt, bis daraus eine soziale und ökologische Gartenlandschaft wurde. Zu verdanken ist das der gemeinnützigen Organisation Nomadisch Grün, die sich anno 2009 der Pflege dieser Fläche annahm.

Die Mitglieder betrachten die Nutzung der Fläche vor allem als Gemeinschaftsprojekt und säen nicht nur Gemeinsam Pflanzen, sondern verarbeiten auch das daraus gewonnene Gemüse, halten Bienen und entwickeln neue Anbaumethoden. Darüber hinaus bietet die Organisation auch Workshops sowie offene Gartenarbeitsstunden für interessierte Besucher, was insbesondere für Kinder äußerst interessant ist. Abgerundet wird das Angebot in den Prinzessinnengärten von verschiedenen Märkten, die vor allem auf Familien ausgerichtet sind.

Kulinarische Genüsse in den Prinzessinnengärten

Während der Gartensaison, also von April bis Oktober, haben das Gartencafé und die Gartenküche bei schönem Wetter täglich ihre Pforten geöffnet. Dort werden die Gerichte nach Möglichkeit ausschließlich aus ökologischen Produkten aus der Region. Verarbeitet wird in der Küche nicht nur das Gemüse aus der eigenen Ernte, sondern auch die Produkte von kleinen Betrieben aus Berlin und Umgebung. Das Besondere: Alle Erträge, die aus der Gastronomie erwirtschaftet werden fließen direkt in die gemeinsame Kasse, um damit Beteiligungs- und Bildungsaktivitäten zu finanzieren.

Wo Vergangenes auf die Moderne trifft

Nicht minder faszinierend für die Besucher dürften die Straßen rund um die Prinzessinengärten sein. So erwarten sie in der Oranienburger Straße eine Vielzahl an Kneipen, Restaurants und kleinen Geschäften, in welchen es sich lohnt zu stöbern. Der Moritzplatz hingegen hat sich zu einem Herz der Start-up Szene in Berlin entwickelt. Die Besucher haben hier die Gelegenheit, zahlreiche neue urbane Projekte mit multikulturellem Publikum zu bestaunen.

Februar 2020

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