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Streckenvorschlag: Von Berlin mit dem Fahrrad an die Ostsee – eine tolle Strecke mit Abstecher nach Stettin.
Radtour: raus aus Berlin
©: www.berlin-travel-sightseeing.com
Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist und sich einer neuen Herausforderung stellen möchte, kann sich auf den Weg von Berlin nach Stralsund bzw. von dort aus auf Rügen machen. Unterwegs trifft man auf tolle Landschaften und Badeseen. Und auch ein Abstecher in die malerische polnische Stadt Stettin darf nicht fehlen.
Die Strecke ist ungefähr 300 bis 330km lang und kann gut in 4-6 Tagen bewerkstelligt werden. Man muss ja nicht übertreiben, sondern soll die Strecke genießen.
Unterwegs auf dem Oder-Neiße Radweg, vorbei an alten Fabriken oder Lost places
©: Ruthies89 from Pixabay
Wer eine Kombination zwischen Fahrrad & Schiff und in einer Gruppe unterwegs sein möchte, der kann hier vielleicht eine passende Reise für einen Radurlaub an die Ostsee finden. Dieser Reiseveranstalter bietet aber auch Radreisen in andere Regionen an.
Aber egal ob nun mit einem Reiseunternehmen, oder auf eigene Faust eine Radtour von Berlin an die Ostsee kann sehr viel Spaß machen – vor allem wenn das Wetter mitspielt. Und wie geht es zurück? Da gibt es sicherlich auch noch weitere Möglichkeiten zurück, oder ganz klassisch mit dem Zug. Die Beschreibungstipps sind nur Tipps und man kann gerne weitere schöne Dinge unterwegs entdecken.
google-maps: ungefähre Route von Berlin-Bernau bis Stralsund.
Die Route, die hier angezeigt wird ist nicht allein der Radweg,
sondern in der Nähe von Radwegen.
Um die Großstadt schnell hinter sich zu lassen, wird die erste Etappe von Berlin bis Eberswalde mit der Regionalbahn zurückgelegt. Am besten nimmt man ab Gesundbrunnen den RE3 oder RB24. Die Fahrradmitnahme ist beim Kaufen eines Zusatztickets (etwa 3 bis 4 Euro für eine Einzelkarte) kein Problem.
Wer Bahn und Fahrradfahren kombinieren möchte, kann ab Berlin Friedrichstraße in die S2 steigen. Mit der S-Bahn geht es dann bis Berlin Bernau. Von hier aus kann man der Landstraße über Biesenthal und Finow bis Eberswalde folgen.
Von Eberswalde geht es weiter nach Oderberg – der Abschnitt umfasst etwa 20 km. Dabei durchquert man weite Wiesen und kommt an der historischen Schleusentreppe Niederfinow vorbei. Nachdem man das kleine Dorf Liepe hinter sich gelassen hat, kommt man am Lieper See vorbei. Hier handelt es sich um ruhiges Gewässer, das sich hervorragend für eine kleine Abkühlung eignet.
Kurz vor Oderberg kann man einen Abstecher zum Aussichtspunkt Pimpinellenberg machen oder direkt bis Oderberg durchfahren und die Festung Bärenkasten sowie das Binnenschifffahrts-Museum besichtigen.
Im Anschluss geht es die letzten knapp 8 km entlang Wriezener Alte Oder mit tollem Blick aufs Wasser bis nach Hohensaaten.
Adresse: Lieper Schleuse, 16248 Niederfinow , ganz in der Nähe des ebenfalls sehenswerten Schiffshebewerks Niederfinow
Adresse: Eberswalder Ch 17, 16248 Oderberg
Adresse: Festung 1, 16248 Oderberg
Adresse: Hermann-Seidel-Straße 44, 16248 Oderberg
Website: https://www.bs-museum-oderberg.de/
Unterwegs auf dem Oder-Neiße Radweg
©: Sabine Bends, pixabay
Hohensaaten befindet sich bereits sehr dicht an der polnischen Grenze und hier geht es nun weiter auf einem Abschnitt des gut ausgeschilderten Oder-Neiße-Radweg, der durch den Nationalpark Unteres Odertal nach Schwedt/Oder führt. Es lohnt sich, mehr Zeit für den Nationalpark einzuplanen. Highlights sind der Stolper Turm, der Aussichtsturm Stützkow, der Aussichtspunkt am Richterberg sowie das Schloss Criewen.
Wer sich mehr Informationen und Tipps zum Aufenthalt im Nationalpark wünscht, kann sich an das Besucherzentrum in Criewen wenden – hier steht außerdem eine kleine Ausstellung zum Nationalpark kostenlos für Besucher zur Verfügung.
Angekommen in Schwedt/Oder kann man den alten Schlosspark oder die Uferpromenade genießen oder direkt weiter nach Penkum fahren – die Strecke umfasst etwa 50 km. Dabei geht es weiter durch den wunderschönen Nationalpark entlang der Oder. Eine besondere Sehenswürdigkeit auf dem Weg ist die historische Stadt Gartz mit gut erhaltener Stadtmauer und der St. Stephanskirche. Den letzten Teil der Etappe legt man auf gut asphaltiertem Weg zurück und gelangt schließlich nach Penkun. Die Stadt ist durch den Bürgersee und den Schlosssee ein echtes Badeparadies im Sommer.
Adresse: Stolper Turm, 16278 Angermünde
Adresse: Aussichtsturm Stützkow, 16303 Schwedt/Oder
Adresse: Stützkower Brücke
Adresse: Park 3, 16303 Schwedt/Oder, ganz in der Nähe liegt das Besucherzentrum des Nationalparks Unteres Odertal Criewen
Teerofenbrücke 2, 16303 Schwedt/Oder, vllt. ein Tipp für größere Gruppen zum Übernachten.
Adresse: Zingelstraße 54, 16307 Gartz (Oder)
Während der Oder-Neiße-Weg direkt weiter nach Blankensee führt, bauen wir einen tollen Zwischenstopp ein: die polnische Stadt Stettin. Die Strecke umfasst etwa 30 km und führt auf asphaltiertem Weg durch die Dörfer Krackow, Lebehn, Schwennenz, dann über die Grenze nach Stobno und schließlich nach Stettin. Es lohnt sich, in Lebehn eine kleine Pause zu machen und das Schloss Lebehn zu besichtigen oder im naturbelassenen Lebehnscher See eine Runde zu schwimmen.
Abstecher nach Stettin mit dem Rad
©: neufal54 from Pixabay
Angekommen in Stettin kann man sich mit polnischer Hausmannskost stärken und die vielen Sehenswürdigkeiten erkunden. Außerdem gibt es zahlreiche Airbnbs und Hotels, sodass sich Stettin super für eine Übernachtung eignet.
Adresse: Dorfstraße 7, 17329 Krackow
Von Stettin geht es zurück über die Grenze nach Blankensee. Vom Stadtkern aus sind es etwa 20 km und auf dem Weg durchquert man einige kleine polnische Dörfer. Von Blankensee aus kommt man wieder auf den Oder-Neiße-Radweg und kann ihm bis nach Ueckermünde – eine kleine Hafenstadt – folgen. Endlich ist man am Meer!
Die Route bis Ueckermünde zeichnet sich vor allem durch die unberührte Natur und eine bunte Pflanzen- und Tierwelt aus. Wer Fischotter und Biber schon immer mal in der freien Natur sehen wollte, sollte hier die Augen offenhalten.
Angekommen in Uckermünde lohnt sich ein kurzer Stopp in der kulturell geprägten und familienfreundlichen Stadt. Highlights sind der Tierpark Uckermünde, die historische Holzklappbrücke und das Haffbad – ein öffentlich zugängiger Sandstrand.
Adresse: Chausseestraße 76, 17373 Ueckermünde
Website: https://tierpark-ueckermuende.de/
Adresse: Zum Strand, 17373 Ueckermünde
Adresse: Am Strand 2, 17373 Ueckermünde
Die letzte Etappe startet in Ueckermünde und führt auf etwa 30 km durch die Gemeinden Grambin und Mönkebude nach Anklam. Ein Muss für eine kleine Pause ist das Café „Fahrrad Tankstelle“ in Bugewitz mit familiärer Atmosphäre.
In Anklam ist das Otto-Lilienthal-Museum eine beliebte Anlaufstelle. Außerdem sollte man sich gut für die nächste und letzte Etappe vorbereiten – ein beliebtes Restaurant mit griechischer Küche ist das Marathon im Westen Anklams.
Nun geht es nach Stralsund – optional mit einem Zwischenstopp in Greifswald. Auf dieser letzten Etappe kann noch einmal die Natur genossen werden. Man durchquert verschiedene Naturschutzgebiete und kann auf Wunsch einen Abstecher ans Meer machen – zum Beispiel durch einen kleinen Umweg über die Küstenstädte Wieck oder Stahlbrode. Schließlich gelangt man über die Greifswalder Chaussee nach Stralsund und kann die Hansestadt genießen. Die Stadt bietet einen guten Ausgangspunkt, um nach Rügen weiterzureisen – ob mit dem Fahrrad, einem Mietwagen oder der Bahn.
Adresse: Dorfstraße 30, 17398 Bugewitz
Adresse: Ellbogenstraße 1, 17389 Anklam
Website: https://www.lilienthal-museum.de/olma/home.htm
Adresse: Leipziger Allee 12, 17389 Anklam
April 2026
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