Admiralspalast

In der Tradition der „Goldenen Zwanzigern“ haben, im über 20.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex des Admiralspalastes, seit 2006 über eine Million Gäste große Unterhaltung genossen. Geboten werden Comedians, Groß-Produktionen von Theater- und Musicalstücken, Kabarettisten, Konzerte, Lesungen Partyreihen und Public Viewings.

Der historisch weitgehend erhaltenen große Saal, mit 1.750 Plätzen bietet viel Platz für die aufwendigen Bühnenaufbauten von Galaveranstaltungen. Außerdem führt man hier Musicals, Theaterstücke und Konzerte auf. Im dritten Stock werden auf der kleinen Bühne des "101" für 199 Zuschauer, Lesungen und kleinere Veranstaltungen präsentiert, dazu gehört ein eigenes bewirtschaftetes Foyer mit Bar. Der vierte Stock beherbergt das "Studio" mit variabler Sitztribüne. 400 sitzende oder 600 stehende Gäste verfolgen hier Theater- und andere Aufführungen, Lesungen und Konzerte. Verköstigt werden die Studio-Gäste im weißen Foyer. Außerdem existieren noch ein Dampfbad im Original Jugendstil-Ambiente und ein Grand Café sowie Toiletten im EG sowie dem 1. und 2. Stockwerk. Sämtliche Räume können angemietet werden.

Ursprünglich als dreigeschossiges "Admirals-Gartenbad" errichtet, wird der Gebäudekomplex nach Umbau zum Vergnügungspalast am 20. April 1911 als "Admiralspalast" wiedereröffnet. Neben Unterhaltung in den Luxus-Thermen, Kegelbahnen, einer Eislaufarena oder einem luxuriöses Lichtbild-Theater werden Eishockeyspiele und Boxkämpfe dargeboten. In den 1920er Jahren wird das Haus, nach einem erneuten Umbau, zum "Welt-Varieté" im Art-deco-Stil.

Unter den Nationalsozialisten erfolgt ein erneuter Umbau in eine "festlich-schöne Erholungsstätte", der Führer erhält eine Loge (die erst 2006 wieder entfernt wird).

Zu DDR-Zeiten wir der Admiralspalast von wechselnden Organisationen genutzt: Vorübergehend von der "Deutsche Staatsoper", regelmäßig für SED-Kundgebungen, dauerhaft vom Kabarett "Die Distel", schließlich als Operetten- und Musicalhaus mit dem Presse-Café", einem Treffpunkt der Boheme.

1979 wird das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und es gerät nach der Wiedervereinigung fast in Vergessenheit. Nach Modernisierung und Sanierung in privater Hand wird der Admiralspalast am 11. August 2006 mit der Premiere der „Dreigroschenoper“ neu eröffnet und läuft seither zu großer Form auf.

Anschrift und Kontakt

Adresse: Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Telefon: 030 47997499
Webseite: http://www.admiralspalast.de/
e-Mail: Mail(at)admiralspalast.de
Hinkommen:
S-Bahn:
S+U Friedrichstr. Bhf: S1, S2, S25, S3, S5, S7, S75
S Oranienburger Str.: S1, S2, S25
S+U Brandenburger Tor: S1, S2, S25
U-Bahn:
S+U Friedrichstr. Bhf: U6
S+U Brandenburger Tor: U55
Bus:
S+U Friedrichstr. Bhf: 147, N6
Friedrichstr./Reinhardtstr.: 147
Tram:
S+U Friedrichstr. Bhf: 12, M1
Georgenstr./Am Kupfergraben: M1
Universitätsstr.: M1
Am Kupfergraben: M1
S Oranienburger Str.: M1, M6

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