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Der Grunewaldturm: ein Kleinod entdecken

Der Grunewaldturm am westlichen Stadtrand Berlins gilt als besonderes Kleinod der Backsteinarchitektur. Nachdem der Grunewaldturm in den vergangenen Jahren saniert wurde, lohnt sich ein Besuch umso mehr. Die Besucher können hier die Aussicht über die Havel genießen und die ungewöhnliche Architektur des Turms bewundern.

Den Ausblick über Berlin genießen

Über 204 Stufen erreichen die Besucher in einer Höhe von 36 Metern eine Aussichtsplattform. Von hier aus genießen sie den Ausblick über Grunewald und Havel. Sie können diesen Ausblick beispielsweise nutzen, um die schönste Route für einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung zu erkunden.

Die Geschichte des Grunewaldturms

Der Kreistag von Teltow beschloss anno 1897, ein Ehrenmal anlässlich des 100. Geburtstags des Kaisers Wilhelm I. zu erbauen. Deshalb sollte im Grunewald auf dem Karlsberg ein Aussichtsturm errichtet werden. Mit dem Bau wurde der Architekt Franz Schwechten beauftragt, der bereits einige Gebäude für den Landkreis errichtet hatte. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 1897 und dauerten etwa eineinhalb Jahre, sodass der Grunewaldturm am 9. Juni 1899 eingeweiht werden konnte. Weil im Oktober 2007 wegen Mängeln in der Treppenanlage gesperrt werden musste, wurde der Grunewaldturm bis Ostern 2011 mit einem Aufwand von 1,5 Millionen Euro saniert.

Die Architektur des Grunewaldturms

Errichtet wurde der Grunewaldturm im Stil der märkischen Backsteingotik aus rotem Backstein. Einflüsse aus der Bauweise des Mittelalters werden an der Gestaltung des Portals sichtbar. Der Grunewaldturm wurde auf einer vier Meter hohen Plattform, die aus Rochlitzer Porphyr besteht, errichtet. Zum Eingang des Turms führt eine breite Freitreppe. Der Sockel des Grunewaldturms ist im Stil einer Gedenkhalle gestaltet, über der sich der quadratische Turm erhebt.

Ein überlebensgroßes Standbild Wilhelm I wurde 1902 in der Gedenkhalle aufgestellt. Geschaffen wurde die Statue vom Bildhauer Ludwig Manzel, der auch die Reliefplatten aus Eisenguss in den Ecken der Halle geschaffen hatte.

November 2015

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