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Berlin Story Bunker: Grusel in historischem Ambiente

Die 800jährige Geschichte Berlins und viele Überraschungen erwarten die Besucher im Berlin Story Bunker. Denn in einem originalen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg bietet der Berlin Story Bunker auf drei Etagen drei unterschiedliche Ausstellungen. Dabei handelt es sich um das Berliner Gruselkabinett, ein Figurenkabinett und das Berlin Story Museum. Zwei der insgesamt fünf Etagen im Berlin Story Bunker werden aktuell noch ausgebaut.

Die Ausstellungen im Berlin Story Bunker

Geöffnet ist das Gruselkabinett im Berlin Story Bunker für Kinder ab zehn Jahren. Die Besucher jagen hier durch 15 spektakuläre Szenen und müssen ihren Weg durch das Gruselkabinett selbst finden.

700 Quadratmeter des Berlin Story Bunkers sind für das Figurenkabinett "Medizin in alten Zeiten" reserviert. Die Besucher werden hier nicht nur anschaulich über die Medizin im Mittelalter, sondern auch über die damals gängige Praxis der Folter informiert. Neben diversen nachgestellten Szenen werden im Erdgeschoss außerdem historische Exponate gezeigt, die aus einer Sammlung übernommen werden konnten. Zu den Glanzstücken der Ausstellung gehört etwa das Richtbeil, das der letzte Henker von Bernau benutzt hat.

Im Berlin Story Museum werden an 30 Stationen und in 30 Filmen 800 Jahre Stadtgeschichte lebendig. Das Besondere: Die Geschichte Berlins wird mit einem durchgehenden roten Faden präsentiert.

Die Geschichte des Berlin Story Bunker

Untergebracht ist der Berlin Story Bunker im Luftschutzbunker des Anhalter Bahnhofs, der 1943 in einer Bauzeit von nur zehn Monaten errichtet wurde. Eingerichtet wurde auch ein Tunnel als direkte Verbindung zum Bahnhof, sodass der Bunker durch das unterirdische Schienennetz auch von anderen Bahnhöfen aus erreicht werden konnte. Insgesamt sollten in dem 3.600 Quadratmeter großen Gebäude bis zu 3.500 Menschen Schutz vor Luftangriffen finden. Im Lauf des Krieges nutzten jedoch bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig den Luftschutzbunker.

Der Bahnhof wurde nach dem Krieg abgerissen, während der Bunker in der Zeit des Kalten Kriegs zur Einlagerung von Lebensmitteln genutzt wurden. Dabei handelte es sich um die sogenannte Senatsreserve, die nach den Erfahrungen während der Berlin-Blockade eingerichtet wurde.

Siehe auch Gruselkabinett

Dezember 2015

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