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Premnitz: Ein idyllischer Ort mit bizarrem Ambiente

Wer in der Bundeshauptstadt Berlin gern einmal der Hektik der Großstadt entfliehen möchte, unternimmt gern einmal einen Ausflug in die nur knapp 70 Kilometer westlich Berlins gelegene Kleinstadt Premnitz. Die 8.000-Einwohner-Stadt im Havelland war einst ein Chemie-Standort und hat sich inzwischen zu einer idyllischen Kleinstadt entwickelt. Das Besondere: Bei einem Bummel durch die Stadt entdecken die Besucher zahlreiche eigenartig anmutende Skulpturen und Bauwerke.

Das Stadtzentrum von Premnitz

Nicht nur die Wirtschaft hat in Premnitz seit der Wende einen rasanten Wandel erlebt. So wurde während der 1990er Jahre auch das Stadtzentrum komplett saniert und umgebaut. Heute wird das Stadtbild von Geschäfts- und Wohnhäusern geprägt, die im märkischen Stil errichtet wurden. Markant ist der Brunnen am Marktplatz, auf welchem die Skulptur „Marktweiber“ des Künstlers Jürgen Roth aufgestellt wurde. Markant ist außerdem die Skulptur „Galiarde am Ufer“ aus Edelstahl, die an der Promenade des Havelufers aufgestellt wurde.

Die Steinbogenbrücke: das Wahrzeichen von Premnitz

Als unbestrittenes Wahrzeichen der Stadt gilt die Steinbogenbrücke, die 1918 erbaut wurde. Ursprünglich wurde sie von der Werkbahn des Premnitzer Chemiefaserwerkes genutzt, später zu einer Fußgängerbrücke umgebaut.

Flanieren zwischen Skulpturen

Ganz in der Nähe des Marktplatzes befindet sich der frühere Industriehafen, der für das örtliche Chemiefaserwerk angelegt wurde. Vom Industriehafen sind jedoch nur noch einige Überreste erhalten. Dafür erstreckt sich zwischen der Dampferanlegestelle, dem Steinbrückenpark sowie dem Havelufer heute die Haveluferpromendade, die von Wegen durchzogen und von Bänken gesäumt wird. Die Spaziergänger können dort mehrere Skulpturen des Künstlers Jürgen Roth bestaunen.

Weitere Highlights in Premnitz

In den Friedhöfen der Stadt befinden sich mehrere Denkmäler, die zum Gedenken an die Zwangsarbeiter während des Dritten Reiches errichtet wurden. Ein Besuch lohnt sich dort vor allem für historisch interessierte Besucher. Wer einfach nur die Seele baumeln lassen möchte, sollte sich eher für einen Bummel durch den BUGA-Park an der Havel entscheiden. Dort war 2015 einer der fünf Standorte der Bundesgartenschau.

Oktober 2017

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